steudler ____________ senecomp         

Einmal mehr bringen es rechtslastige Blätter zustande, bestqualifizierte Führungspersonen zu verunglimpfen. Das mit kundiger Hilfe von SVP (Herr Blocher) und SP (Frau Oberholzer).

Nach Anwürfen der Unmoral, die auf gestohlenen Bankdaten beruhen, kumuliert die Sache in einer E-Mail des Sarasin Kundenberaters mit "Ich glaube mich zu erinnern, dass Du gesagt hast...". Dieses sogenannt belastende Mail führt zum Rücktritt, obschon der Kundenberater und Frau Hildebrand aussagen, dass sie die fragliche Transaktion angeordnet hat und nicht er. Der Kundenberater glaubt sich zu erinnern. Er ist also nicht sicher und geglaubt wird individuell; niemand weiss, ob es wirklich so war. 'Sich erinnern' kann sich über einen weiten Zeitraum erstrecken. Sich erinnern erstreckt sich normalerweise über viele Monate, über Jahre.

Rechtslastige Blätter sehen das natürlich anders. Da scheint der Glaube eine absolute Grösse zu sein und 'sich erinnern' umfasst nur wenige Wochen. Auch schrecken sie vor Sippenhaft nicht zurück und vertreten ein Familienbild aus vergangenen Zeiten. Zudem dürfen diese Blätter schreiben was sie wollen, ohne Konsequenzen bedenken zu müssen.

Der Datendiebstahl und die inhaltliche Veröffentlichung wird das Land mehrere Milliarden Franken kosten. Es ist nicht abwegig, den Datendieb, die involvierten Juristen und die Presse mit den je möglichen Höchststrafen nach Art. 47 des Bankengesetzes zu belegen.

Die ganze Kampagne war und ist höchst bedenklich und unappetitlich. Das Land hat sich als Provinz erwiesen und verloren.

Marz, 2012